Von der Keltensiedlung zum Weltkulturerbeort

Das Salz ist jener Rohstoff der den Ort Hallstatt prägte. Bereits vor 7000 Jahren wurde die reichen natürlichen Salzvorkommen am Hallstättersee abgebaut. Weltweite Bekanntheit erlangte der Ort durch archäologische Funde Mitte des 19. Jahrhunderts. Entdeckt wurden ein Gräberfeld und eine Schmide die auf etwa 800 bis 400 v. Chr datiert wurden. Diese Funde waren so bedeutend, dass eine ganze  Epoche – die Hallstattzeit – nach ihr benannt wurde.

Hallstatt als Ausflugziel

Von St. Gilgen aus ist Hallstatt am besten mit dem PKW zu erreichen. Persönlich empfehle ich die Sommermonate für einen Besuch nicht in Betracht zu ziehen. Der kleine Ort am See (800 Einwohner), wird zu dieser Zeit von Asiaten förmlich überrannt. Die Popularität ist so groß, dass in der chinesischen Provinz Guangdong, der Ortskern Hallstatts sogar nachgebaut wurde (Link). Gut tut, wer Hallstatt und seine Umgebung im Frühling oder Herbst erkundet. Der Ort ist dann erheblich ruhiger und die Stimmung am See strahlt zu dieser Zeit auch den gewohnten Frieden der Salzkammergut-Seen aus.

Was gibt es zu entdecken?

Zuerst natürlich die einzigartige Lage. Der Platzmangel zwang die Bewohner einst, jeden Quadratmeter gut auszunützen. Entstanden ist so die stufenartige Anordnung der Häuser. Touristisch gesehen gehört Hallstatt zur Ferienregion Dachstein, in der es einiges zu entdecken gibt. Dabei reicht das Angebot von spektakulären Aussichtsplattformen über interessante Museen bis hin zu einzigartigen Naturparadiesen. Egal, ob Sie sich für einen Ausflug zu den Salzwelten in Hallstatt oder zu einer Tour auf den Erlebnisberg Krippenstein in Obertraun entscheiden: Die meisten Ausflugsziele sind nur einen Katzensprung entfernt und leicht zu erreichen.