Alpenländische Krippe aus Holz

Die Geschichte der Weihnachtskrippe geht bereits auf das 13. Jahrhundert zurück – diese Tradition ist damit älter als der Weihnachtsbaum. Der Legende nach soll Franz von Assisi am Weihnachtsabend mit lebendigen Tieren und Menschen das Weihnachtsgeschehen nachgestellt haben. Erst im 16. Jahrhundert breitete sich die Tradition des Krippenbauens von Italien in andere europäische Länder aus.

Zu Beginn wurden die Künstler des Krippenbauens fast nur von Kirchen, Klöstern und Adelshäusern beauftragt. Später unter dem Einfluss der Aufklärung wurde das Aufstellen von Krippen zunächst verboten. Dies wurde damit erklärt, dass die Menschen das Weihnachtsgeschehen auch so verstünden und auf die bildliche Darstellung nicht mehr angewiesen wären. Die Gläubigen wollten darauf jedoch nicht verzichten, entwendeten die Figuren aus den Kirchen und bewahrten die wertvollen Kostbarkeiten zu Hause auf. Aufgrund dessen gaben auch immer mehr Menschen aus der niederen Gesellschaft Krippen in Auftrag.

Im Zuge des Wolfgangseer Advend gibt es auch dieses Jahr einige dieser Kunstwerke zu bewundern.