Stand up Paddling: Die neue Trendsportart erobert auch den Wolfgangsee

Stand up Paddling hat sich in den letzten Jahren als Trendsportart auf den Seen des Salzkammergutes etabliert. Mittlerweile sind die Boards auf praktisch allen stehenden Gewässern des Landes zu erblicken. Wir wollen uns ansehen für wen SUP sich lohnt und wie effektiv es ist.

Die Hawaiianer waren es…

Eigentlich kommt der Sport von den hawaiianischen Inseln. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Art Wellenreiten, bei dem der Sportler auf einem großen Surfbrett bzw. Board stehen. In der Hand hält man ein langes Paddel, das am Körper vorbeigeführt wird um zu steuern und das Gleichgewicht besser halten zu können. Deshalb auch der Name Stand up Paddling, auf Deutsch ‚im Stehen paddeln‘.

Für wen eignet sich die Trendsportart

Man sollte schwimmen können! Das ist eigentlich die einzige Voraussetzung beim SUP. Eine Altersgrenze gibt es also nicht. Im Gegenteil: Man muss wirklich kein Experte sein, denn die Technik ist leicht erlernbar und somit auch für Anfänger eine äußerst attraktive Wassersportart. Einzig auf den Wind sollte man etwas achten. Unfallgefahr besteht so gut wie keine. Einzig ein Sturz ins Wasser, ist eigentlich das Schlimmste was beim Stand up Paddling passieren kann.

Das richtige Board

Beim Stand up Paddling gibt es für jeden Geschmack das richtige Board. Grundsätzlich wird zwischen aufblasbaren und harten Brettern unterschieden, wobei es für beide Brettarten tourenorientierte bzw. surfähnliche Bretter und Raceboards gibt.

  • Das tourenorientierte Board ist breiter und hat meistens auch Gurte und Ösen.
  • Das surfähnliche Board ist breiter und kürzer als echte Surfboards (guter Allrounder).
  • Das Raceboard ist ein schnelles und schmales Brett.

Der Preis der Stand up Paddling Boards ist jedoch beachtlich, denn ein gutes Freizeitboard kostet bereits 500€ und ein Rennboard sogar 3000€. Für den Anfang empfiehlt es sich sich also eher ein Board auszuleihen oder sogar einen Kurs zu belegen. Möglichkeiten gibt es dazu mittlerweile an allen Seen des Salzkammergutes (Stand Up Paddle Center Österreich)

Hat man sich zum Kauf entschlossen empfiehlt sich ein aufblasbares Board. Dieses hat Platz im Rucksack und kann dann innerhalb von zehn Minuten, mit einer mitgebrachten Handpumpe, aufgepumpt werden. Auch was Steifheit und Stabilität betrifft, haben die Luft-Boards gegenüber den harten Boards so gut wie keine Nachteile.

Das perfekte Training

Die Trendsportart eignet sich allerdings nicht nur als Freizeitspass, sondern auch für ein effektives Körper-Training. Beim Stand up Paddling verbrauchen Sportler ordentlich Kalorien. Denn beim schnellem Paddeln sind 100 Kalorien pro zehn Minuten keine Seltenheit. Die Bewegungen auf dem Board bringen Kraft, Flexibilität und Balance. Zusätzlich wird die Tiefenmuskulatur mehr beansprucht als etwa auf einer Yoga Matte. Genau deshalb sollten Leute, die ihren Körper formen wollen und zusätzlich gerne im Wasser sind, dieses neue Sporterlebnis zumindest antesten.